E-Mobilität am Mittelrhein

Anmeldung von E-Ladestationen/Wallboxen

Damit unser Verteilnetz auch weiterhin die Herausforderungen der Energiewende sicher bewältigt, ist für uns die Kenntnis über angeschlossene Kundenanlagen bei Planung und Betrieb der Netze von großer Bedeutung. Hier erfahren Sie die notwendigen Schritte, um Ihre E-Ladestation anzumelden.

Bitte melden Sie uns alle E-Ladestationen für Ihre E-Fahrzeuge mit dem folgenden Formular an:

Bitte das Formular soweit wie möglich ausfüllen.

Die Netzanschlussanfrage können Sie an diese E-Mail-Adresse senden:

Kundenanschluss@enm.de

Information zu Ihrer Anmeldung:

  • E-Ladestationen ab einer Leistung von 10,8 kW müssen für eine Steuermöglichkeit vorgerüstet sein bzw. genug Platz zur Verfügung stellen, damit eine Steuermöglichkeit nachgerüstet werden kann (VDE-AR-N 4100 Kap. 10.6.4).
  • Allgemein empfehlen wir ab einer Leistung von > 11 kW einen separaten Zählpunkt vorzuhalten, für eine eventuelle Nachrüstung der Steuermöglichkeit.
  • Insbesondere wenn Sie mehrere einphasige Stationen errichten möchten, beachten Sie bitte unsere Anschlussbedingung sowie die Einhaltung der Symmetrie.
  • Auf Wunsch können Netznutzungsentgelte nach §14a EnWG berechnet werden. Hier ist ein separater Zähler und eine Steuermöglichkeit vorzusehen.
  • Für die Planung und bei der Ausführung der Installation von Ladeinfrastruktur für Elektroautos sind die anerkannten Regeln der Technik sowie die gültigen Normen, insbesondere die Anwendungsregel VDE-AR-N 4100 zu beachten.
  • Es sollte zusätzlich zur Stromleitung vom Zählerplatz bis zur Ladeeinrichtung ein Kommunikationskabel oder ein Leerrohr gelegt werden.

 

FAQ

  • Was sind Netzentgelte nach §14a EnWG?

    Wenn Sie einen Zähler für steuerbare Verbrauchseinrichtungen verwenden, darf der Verteilnetzbetreiber die Stromzufuhr zur Wallbox kurzfristig unterbrechen, um eine gleichmäßige Netzauslastung zu koordinieren. In der Regel können Sie ihr E-Auto über Nacht mit Strom auftanken, sodass es morgens direkt zum Fahren bereitsteht.

    Der Halter des Elektrofahrzeugs leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des öffentlichen Stromnetzes. Dafür wird er vom Netzbetreiber mit reduzierten Netzentgelten und Konzessionsabgaben belohnt. In §14a EnWG heißt es wörtlich: „Betreiber von Elektrizitätsverteilernetzen haben denjenigen Lieferanten und Letztverbrauchern im Bereich der Niederspannung, mit denen sie Netznutzungsverträge abgeschlossen haben, ein reduziertes Netzentgelt zu berechnen, wenn mit ihnen im Gegenzug die netzdienliche Steuerung von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen, die über einen separaten Zählpunkt verfügen, vereinbart wird. Als steuerbare Verbrauchseinrichtung im Sinne von Satz 1 gelten auch Elektromobile.“

  • Wie beeinflussen Ladestationen das Stromnetz?

    Eine Ladestation zählt durch ihre hohe Leistung und die Zeit, während der sie die Leistung bezieht, zu den größten Verbrauchern im Haushalt. Die Leistung ist vergleichbar mit der eines Herdes, welcher über mehrere Stunden am Stück in Betrieb ist. Wenn man sich nun vorstellt, dass mehrere Häuser in einer Straße dauerhaft ihren Herd eingeschaltet haben, kann man sich ungefähr vorstellen, wie viel Energie die Ladestationen benötigen. Durch diese dauerhafte Belastung wird das vorgelagerte Netz stark belastet, unter Umständen muss sogar das Kabel in der Straße durch ein stärkeres ersetzt werden, was einen hohen Aufwand mit sich bringt. Um dies solange wie möglich zu verhindern, gibt uns der §14a des EnWG die Möglichkeit, das Netz zu stabilisieren und bestmöglich auszunutzen, da wir so Zeiträume schaffen können, in denen Elektrofahrzeuge ohne Probleme laden können.

 

Ansprechpartner

Domenic Frank
Tel.: 0261 2999-71643

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Energienetze Mittelrhein GmbH & Co. KG | Schützenstraße 80 – 82 | 56068 Koblenz

Ein Unternehmen der evm-Gruppe